Schreibtischaccessoires aus Modelliermasse und Gips mit Serviettentechnik verziert

Ich hatte mir ja zu Beginn des Jahres vorgenommen einige Schreibtischaccessoires herzustellen – Stiftebecher und eine Schale für Reisnägel, Büroklammern und anderen Kleinkram. Also habe ich mir diese Woche Modelliermasse besorgt, wobei mir gleich noch Gipsbinden in die Augen fielen und mich auch die Idee brachten, dass man auch diese für das Projekt nutzen könnte.schreibtischaccessoires-gips-modelliermasse-serviettentechnik-diyFür die beiden mittleren Keramikbehälter musste ich zunächst die Arbeitsfläche präparieren und habe mir aus Thomas Rumpelkammer ein großes Brett besorgt, einen Becher mit Wasser zurecht gestellt und meine meine Töpfererfahrungen des Schulunterricht aus dem Gedächtnis gekramt. Für die breite, niedrige flache-Schale-ModelliermasseSchale beginnt man mit einem Kreisstück, das man aus einem ausgerollten Stück Modelliermasse einfach mittels einer Schablone oder eines runden Gegenstandes ausschneiden kann. (Für das Ausrollen kann man einfach eine Flasche zu Hilfe nehmen.) Sodann werden lange Würste gerollt, die am Rand entlang ausgelegt werden, Kringel für Kringel. Aufbautechnik nennt man dies. Die Kringel miteinander verstreichen, so dass eine einfach flache Fläche entsteht. Das Stück brauchte nur einen Tag zum trocknen. Danach kann man die Ränder und Kanten noch etwas abschmirgeln, um für schöne Übergänge zu sorgen.

Für den etwas höheren Becher habe ich eine Aushöhltechnik vewendet: Dafür eine große Wurst im gewünschten Umfang und Höhe rollen. Die Enden immer wiederniedriger-Becher-Modelliermasse auf die Holzplatte stoßen, damit sie flach werden. Sodann kann man mit dem Aushöhlen beginnen. Da ich kein Fachwerkzeug zur Hand hatte, habe ich mir mit einem festen Draht beholfen, den ich zu einer Schlaufe gedreht habe. Letztlich wird das Gefäß soweit ausgehölt bis man den Boden erreicht. Die Wände dabei nicht zu dünn formen und immer wieder mit den Händen die Ränder in Form bringen. Auch der Becher war nach einem Tag getrocknet und konnte dann mit Schmiergelpapier etwas abgerundet werden.

Stiftebecher-Vase-Gips Für die beiden Stiftebecher habe ich einfach Plastikbecher verwendet, die mit Gips stabilisiert wurden. Upcycling lautet in diesem Fall das Motto. Die Gipsbinde wird in Stücke zurecht geschnitten, Wasser bereit gestellt und dann kann man beginnen, die beiden Plasitkgefäße auszukleiden: Ein Stück nach dem anderen auflegen und mit Wasser vertreichen. Im Grunde reichten jeweils 3-4 Lagen bereits aus, um aus denn dünnwandigen Plastikbechern ein stabiles Gefäß zu erhalten, was dann ebenfalls über Nacht trocknen muss. Der Vorteil dieser einfachen Technik ist, dass die Behälter vielseitig verwendbar sind, beispielsweise auch als Vasen oder Pflanzbecher, Besteckbehälter usw. eingesetzt werden können.

Stiftebecher-Vase-Gips-RandSchließlich habe ich alle Gefäße mit weißer Acrylfarbe grundiert und wiederum gewartet, dass die Farbe gut antrocknet, bevor sie dann mit der Serviettentechnik verziert wurden. Auch dies ist im Grunde nicht schwierig, wenn man erstmal die passenden Servietten gefunden hat. Nach langer Suche durch verschiedenen Geschäfte gestern, habe ich mich schließlich entschieden, jedes Gefäß mit einer anderen Serviette zu bedrucken und dabei auch stark auf Ornamente gesetz und weniger auf die Frühlingsmuster und Blumenvarianten, die gerade überall zu haben sind.

 

Die Servietten werden in der passenden Größe zugeschnitten je nachdem wie man das Gefäß damit auskleiden möchte. Die oberste Serviettenschicht abziehen, auf die zu beklebende Fläche legen und mit dem Pinsel und der entsprechenden Serviettenleim über die Serviette streichen. Wiederum trocknen lassen und voilà:

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